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So sieht guter Service aus

Es gibt nicht viele Fir­men, die mich mit ihrem Ser­vice bis jet­zt wirk­lich begeis­tern kon­nten, ins­beson­dere mit Call­cen­tern ste­he ich eher auf dem Kriegs­fuß. Und man liest ja auch son­st wenig Gutes. Doch manch­mal gibt es auch da pos­i­tive Über­raschun­gen, so etwa heute mit einem Anruf beim Kun­denser­vice von Bur­da. Vor einem Jahr hat­te ich dort ein Geschenk­abo von «Meine Fam­i­lie & Ich» bestellt, das ich heute kündi­gen wollte. Lei­der ohne eine Kun­den­num­mer oder etwas ähn­lich­es zur Hand zu haben, also musste ich es auf gut Glück ver­suchen. Nach ein­er kurzen Ban­danasage hat­te ich eine junge Dame an der Strippe, der ich mein Prob­lem schilderte. Ihre Antwort? «Das ist gar kein Prob­lem, Herr Blaschke, ich hab hier schon alles auf dem Schirm, die Kündi­gung habe ich aufgenom­men, die Bestä­ti­gung bekom­men sie dann per Post.» Ich war wohl tat­säch­lich zu baff, um zu fra­gen, wie sie das gemacht hat. Wahrschein­lich ist die Antwort ganz ein­fach, wahrschein­lich anhand mein­er Tele­fon­num­mer. Den­noch: So sieht guter Ser­vice für mich aus. Da kon­nte ich es auch verkraften, dass sie mir am …

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Möge der Saft mit Euch sein (4)

Ich glaube so langsam, mit dem Pflanzen­großziehen ist es wie mit Kindern. Bei­de haben ihre Krankheit­en, Eige­narten und Wün­sche, bis auf das Schreien und die Windeln sehe ich noch keinen großen Unter­schied. Man guckt ihnen manch­mal eben­so ungläu­big beim ras­an­ten Wach­sen zu, macht sich Sor­gen, über­legt sich Strate­gien, küm­mert sich und rödelt, kippt Wass­er nach und wartet. Doch das Warten lohnt. Zwar waren da zuerst diese fiesen, kleinen, weißen Fliegen, doch einen echt­en Geg­n­er kon­nte man das nicht nen­nen. Ein­fach ein biss­chen Spülmit­tel (am besten Bio) in eine Sprüh­flasche, mit Wass­er auf­füllen und die Pflanzen einige Tage lang damit besprühen — schon nehmen die Viech­er reißaus. Und schließlich die Dünger­frage. Wie gut, wenn es Gärt­ner­in­nen in der Fam­i­lie gibt, die empfehlen einem dann schon­mal Humofix (ein Pul­ver aus 5 Heilkräutern, Eichen­rinde, Milchzuck­er und Honig, das in homöopathis­ch­er Dosis verabre­icht wird), von Non­nen mit Bei­s­tand von Oben hergestellt und ein­fach anzuwen­den. Und siehe da: Keine zwei Tage nach der ersten Dosis dieses geseg­neten Düngers ging bei Hun­gar­i­an Hot Wax die erste Blüte auf. Schon wieder staunen. …

Kopfkino

Es ist ein ekliges Gefühl, nach einem lan­gen Woch­enende nach Hause zu kom­men und festzustellen, dass jemand da war. Jemand, der da nicht hinge­hört. Hil­flosigkeit, Gedanken­chaos, der Bauch zieht sich zusam­men. Noch ekliger als das Gefühl, wenn der Woh­nungss­chlüs­sel nicht mehr passt. Fast zwei Minuten ste­he ich fas­sungs­los vor der Tür, bis ich den Zettel der Polizei finde. Ein­brech­er. Der Film beginnt.

Rio de Janeiro — lux. wohnen in Villa — 7 Tage gratis

Unter genau oben notiert­er Über­schrift läuft bei eBay derzeit eine Auk­tion, auf die mich ein Kol­lege aufmerk­sam gemacht hat. Man lese die Beschrei­bung und staune: «Deutsche Fam­i­lie in Rio de Janeiro bietet Gästez­im­mer in ihrem kom­fort­ablen Haus für eine Woche gratis an wenn der Anreisende einen Kof­fer mit pri­vat­en Gegen­stän­den und Bau­mark­tar­tikeln wie Türklinken, Türschlöss­er, Staub­saugertüten usw. von Deutsch­land nach Rio de Janeiro mit­bringt. Der Kof­fer wiegt 32kg und ist so das Lim­it bei fast allen Flugge­sellschaften die Rio anfliegen (pro Per­son 2 x 32 kg + Handgepäck).» Nun denkt man natür­lich gle­ich an irgendwelche halb­sei­de­nen Geschäfte. Denn mal ehrlich: Türklinken? Staub­saugertüten? Klar. Was aber kön­nte wirk­lich alles in diesem Kof­fer sein! Dro­gen? Leichen­teile? Schmuggel­ware? Aber nein: «Es wird aus­drück­lich betont, dass keine der Gegen­stände ver­boten sind. Der Anreisende wird sich bei der Über­nahme des Kof­fers und ein­er Pack­liste selb­st davon vergewis­sern. Abreise ist nur vom Air­port Frank­furt möglich da mein Brud­er die Gegen­stände übergeben wird und selb­st in Frank­furt wohnt. Für diesen Ser­vice kann der Bietende eine Woche kosten­frei in unserem Haus wohnen und …