Macht & Geld
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Steig aus!

»Ich bin 36 Jahre alt. Das ist jet­zt die dritte Kern­schmelze, die ich erlebe. Wie viele denn noch?«, twit­terte Lars Reineke heute Nach­mit­tag, doch zumin­d­est von deutschen Poli­tik­ern hört man derzeit fast auss­chließlich hohle Phrasen. Vor dem Hin­ter­grund der Ereignisse in Japan klin­gelt einem das Wort »Laufzeitver­längerung« noch lauter in den Ohren als son­st schon, und in der aktuell wieder auf­flam­menden Debat­te um erneuer­bare Energien wehen einem als Haup­tar­gu­ment für atom­aren Strom immer wieder die Kosten um die Ohren. Und doch gibt es für jeden Einzel­nen die Möglichkeit, etwas zu tun. Anja alias @3×3ist6 zum Beispiel hat­te heute eine tolle Idee: Warum nicht zwei Fliegen mit ein­er Klappe schla­gen und die Prämie, die viele Ökostro­man­bi­eter für Neukun­den auszahlen, als Spende nach Japan über­weisen? Dieser Idee schließe ich mich an, gerne und aus Überzeu­gung. Immer­hin 20 Euro schenkt mir die Fir­ma Licht­blick für jeden gewor­be­nen Kun­den, und falls die Japan­er tat­säch­lich keine Spenden brauchen (was man abwarten sollte) oder ein­er der vielle­icht Gewor­be­nen der Mei­n­ung sein, es gebe sin­nvollere Wege, dieses Geld zu investieren: Pro­jek­te, die sich um erneuer­bare Energien küm­mern, find­en sich zuhauf, und ich bin offen für jeden Vorschlag. Übri­gens: Seinen Stro­man­liefer­an­ten zu wech­seln, ist alles andere als Hex­en­werk. Nach erteil­tem Auf­trag küm­mert sich der neue Anbi­eter in der Regel um alle For­mal­itäten, er übern­immt die Kündi­gung des alten Ver­trages, höch­stens der Zäh­ler muss vom Kun­den noch ein­mal abge­le­sen wer­den. Ein­fach­er geht es kaum. Also: Wer sauberen, atom- und kohle­freien Strom nutzen möchte, schickt mir ein­fach eine Mail mit seinem Namen an trotzen­dorff [at] me.com oder hin­ter­lässt Namen und E‑Mail-Adresse in den Kom­mentaren und ich leite diese an Licht­blick weit­er. Einen Nach­weis über die erfol­gte Spende lief­ere ich auf Wun­sch gerne nach.

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Hello – my name is Florian. I'm a runner and blazing trails for Spot the Dot — an NGO to raise awareness of melanoma and other types of skin cancer. Beyond that, I get lost in the small things that make life beautiful: the diversity of specialty coffee, the stubborn silence of bike rides, and the flashes of creativity in fashion and design. Professionally, I’m an organizational psychologist and communication practitioner, working where people, culture, and language shape how change actually lands. When I’m not doing that, you’ll find me behind the bar at Benson Coffee in Cologne — quality-driven, proudly nerdy.

8 Comments

  1. ganzkoerperklaus says

    Finde gut dass die MErkel aussteigen will, aber …musste echt soweit gehen damit sie die Augen öffnet??

  2. Florianschmitt says

    Die Merkel darf erst­mal ein paar Tage auf Krück­en gehen.

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