All posts tagged: Internet

Das große Los?

Erin­nern Sie sich noch? Einen Monat ist Sascha Lobos Fol­low­erver­losung her, damals schrieb er: «Natür­lich ist die Zahl der Fol­low­er nur bed­ingt ein Maßstab für irgen­det­was Anderes außer eben der Zahl der Fol­low­er. Ich glaube aber, dass man an dieser Aktion able­sen kön­nen wird, welche Mobil­isierungskraft Twit­ter im deutschsprachi­gen Raum innewohnt.» Das klang span­nend. Da habe ich mit­gemacht. Wer­fen wir nun, einen Monat später einen Blick auf die Fak­ten: abo­tis, der «Gewin­ner» von Lobos Aktion, hat­te am 30. Jan­u­ar kurz nach 15 Uhr 745 Fol­low­er, nach Lobos Angaben waren es vor Bekan­nt­gabe des Ergeb­niss­es 737. Schon kurz danach kam abo­tis mit dem Zurück­fol­gen nicht mehr hin­ter­her. Zwis­chen­stand um 16:30 Uhr: 969 Fol­low­er. An der Aktion teilgenom­men hat­ten zwis­chen 750 und 1100 Twit­ter­er, rein rech­ner­isch hätte abo­tis heute also in etwa zwis­chen 1500 und 1850 Fol­low­er haben sollen, ein wenig Schwund oder zusät­zliche Neuankömm­linge mal ausgenom­men. Kurz nachgezählt: Es sind knapp über 1300.

Sag zum Abschied leise … Ja, was denn?

«Es ist vor­bei: zoomer.de geht bald offline!» — so heißt seit heute, 16:05 Uhr, die Schlagzeile bei zoomer.de. Wirk­lich über­raschend kommt die Nachricht nicht. Das Pro­jekt wurde seit län­gerem schon immer weit­er geschröpft. Zunächst ver­hängte der Mut­terkonz­ern Holtzbrinck ein Werbestopp, worauf die Nutzerzahlen drastisch ein­brachen, dann wurde die Ver­legung der Redak­tio­nen von zoomer.de und tagesspiegel.de unter die Dachmarke Zeit Dig­i­tal verkün­det. Und jet­zt ist Finis. Und es stellen sich doch einige Fra­gen. Die, was mit den Mitar­beit­ern passiert, dürfte nicht die einzige sein. Chefredak­teur Frank Syré hat ja noch rechtzeit­ig das sink­ende Schiff ver­lassen und wird zum 1. März stel­lvertre­tender Chef bei Bild.de. Und der Rest? Nun, durch zoomer.de dürften nicht wenige der Redak­teure Erfahrun­gen gemacht haben, die ihnen zumin­d­est bessere Chan­cen auf dem Arbeits­markt sich­ern als dem Gros der Jour­nal­is­ten dort. Soweit so schlecht, denn auf diesem Markt wer­den Jobs auch nicht ger­ade im Dutzend verteilt.

Nofollow? Och nö …

Wenn ich in die Sta­tis­tik meines Blogs schaue, das ger­ade ein­mal seit gut fünf Monat­en online ist, ergibt sich ein klares Bild: Etwa ein Drit­tel der Kom­mentare sind Spam, als solch­er markiert und damit gelöscht. Zumin­d­est auf den ersten Blick klingt das ein­fach. Doch Wor­press — das CMS, mit dem dieses Blog läuft — lässt mich nicht in jedem Fall entschei­den, was ich für uner­wün­schte Wer­bung halte und was nicht. Die Ver­linkun­gen etwa, die Kom­men­ta­toren hin­ter­lassen, auf ihre oder fremde Web­seit­en, stuft Word­Press automa­tisch selb­st ein und ver­passt ihnen das Attrib­ut «nofol­low». Was das ist? Das zeigt ein kurz­er Auszug aus Wikipedia: Bish­er hat­te ich mich mit dem nofol­low-Attrib­ut noch nicht beschäftigt, ich wusste noch nicht ein­mal, dass es existiert. Und mit meinem Spam bin ich dank ander­er Mit­tel gut zurecht­gekom­men, dafür brauche ich es sich­er nicht. Da lautet eine nahe­liegende Frage doch: Wozu dient dieses Attrib­ut denn dann? Was kön­nte wirk­lich hin­ter nofol­low steck­en? Eine mögliche Antwort bietet no-nofollow.net: Ob das gle­ich schon die ganze Wahrheit ist oder nicht, die Antwort darauf, ob ich …

Hey, hattest Du nicht mal ein Blog?

Jed­er, der mit Schreiben zu tun hat, ken­nt das Weißes-Papi­er-Phänomen, die leere Seite beziehungsweise — als Blog­ger — den leeren Post. Worüber bloß soll ich schreiben? Man will ja seine Leser auch nicht lang­weilen. Seit kurzem will Plinky genau dabei auf die Sprünge helfen, eine Web­seite, die irgend­wo zwis­chen Twit­ter und klas­sis­chen Blogs ange­siedelt ist — kein richtiges Bloggen, aber doch mehr als 140 Zeichen. Das Prinzip: Plinky stellt Fra­gen, soge­nan­nte Prompts, jeden Tag eine. Die erste am 23. Novem­ber lautete: «Defend your vice», vertei­di­ge dein Laster. Oder, am 24. Jan­u­ar: «When did you real­ize you were an adult?» Dazwis­chen auch eher Schnar­chiges: Welch­es wilde Tier würdest du gerne zu Hause hal­ten, was würdest du mit 1000 Dol­lar machen, welch­es Buch hast Du nie zu Ende gele­sen? Der Slo­gan «Hey, did­n’t you use to have a blog» wird für mich sich­er nicht wahr wer­den, ein Ersatz wird Plinky nicht. Doch das Konzept ist clever und kön­nte Spaß machen. Denn im besten Fall regt Plinky an, vielle­icht in Zukun­ft mit noch mehr intel­li­gen­ten Fra­gen. Und vor …

Star Wars Yoga

Star Wars Yoga. Emp­foh­lene Übun­gen: «Saber One», «Speed­er Bike» und — hier im Bild zu sehen — der «Tie Fight­er Advanced». Nichts für Anfänger. Vor allem aber soll­ten Inter­essierte ganz vorne anfan­gen, um wirk­lich alles zu ver­ste­hen. Denn eigentlich geht es um die Zukun­ft von LucasFilm.