Author: Trotzendorff

Endlich: anständige Cookie-Verwaltung für Safari

Lange habe ich SafariPlus nachge­trauert und mich darüber geärg­ert, dass Safari keine anständi­ge Cook­ie-Ver­wal­­tung mit­bringt. Damit ist jet­zt Schluss, seit dem 12. April gibt es Safari Cook­ies, das auf dem Quell­code von SafariPlus (Cre­a­tive-Com­­mons-Lizenz) und Safari Adblock (inzwis­chen offline) basiert. Voraus­set­zung für Safari Cook­ies ist Mac OS 10.5, am 10. Mai ist Ver­sion 0.6.3 erschienen. Obwohl sich die Cook­ie-Ver­wal­­tung noch in einem sehr frühen Entwick­lungssta­di­um befind­et, scheint sie ordentlich zu funk­tion­ieren, nach einem ersten Test gab es bei mir keine Prob­leme. Das Plu­g­in gibt eine Liste der gespe­icherten Cook­ies aus, von der sich per Hand die uner­wün­scht­en Kekse löschen lassen. Noch kom­fort­abler ist die Ver­wal­tung über eine Cook­ie-Whitelist, die einzel­nen Domains erlaubt, ihre Cook­ies auf dem Rech­n­er abzule­gen. Alle Cook­ies, die nicht auf dieser Liste ste­hen, kön­nen auf Wun­sch gelöscht wer­den, sobald Safari been­det wird, für Fans von Pro­tokollen gibt es zudem die Möglichkeit, ein Log­file über alle Cook­ie-Aktiv­itäten anle­gen zu lassen. Ich bin begeis­tert. Fast genau­so schön ist übri­gens, dass der Inquisi­tor endlich wieder unter Safari funk­tion­iert (gefun­den in den Kom­mentaren im fscklog).

Das FROH! Magazin sucht Autoren und Gestalter

Im ver­gan­genen Jahr hat das Mag­a­zin-Pro­­jekt FROH! für einiges Auf­se­hen gesorgt, Kai vom Styles­pi­on schrieb über die Aus­gabe, die sich mit dem The­ma Wei­h­nacht­en beschäftigt hat­te, zum Beispiel: «Das Mag­a­zin glänzt mit einem tollen Lay­out, mit wirk­lich tollen Illus­tra­tio­nen, mit Inter­views und Geschicht­en, ganz so, als hätte sich die Redak­tion der brand eins mal eben ein zweites Stand­bein aufge­baut.» Wohl auch auf­grund solch­er Kri­tiken haben die Mach­er sich entschlossen, es nicht bei diesem einen Heft zu belassen, im Herb­st kommt das zweite FROH! Mag­a­zin zum The­ma Wende. Und damit das mehr hergibt, als mein plumpes Sym­bol­fo­to, suchen Chefredak­teur Sebas­t­ian Pranz und Her­aus­ge­ber Michael Schmidt noch kluge Köpfe: Wer dieses «non­prof­it Konzept-Mag­a­zin» vorher noch ein wenig beschnup­pern möchte, kann das unter frohmagazin.de tun, lesens- und lohnenswert ist auch der kleine Text über die Wei­h­­nachts-Aus­­gabe auf jetzt.de. Und wer neugierig ist, aus welch­er Ecke dieses Mag­a­zin eigentlich kommt, sollte einen Blick auf das Köl­ner Moto­­ki-Kollek­­tiv werfen.

Ach, Jacques!

Ich bin ein großer Fan von Jacques Bern­dorf und seinen Eifel-Krim­is, ein­er der vielle­icht besten deutschen Krim­irei­hen über­haupt, auch, wenn Bern­dorf in den ver­gan­genen Jahren etwas nach­lässt. Über­durch­schnit­tlich aber ist jedes einzelne sein­er Büch­er den­noch, vor allem, weil dieser bemerkenswerte Mann, der früher unter anderem für Stern und Spiegel geschrieben hat, nun schon etliche Jahre in Dreis-Brück lebt und man jed­er Zeile anmerkt, wie sehr er diese Land­schaft liebt und wie gut er sie ken­nt. Auch deshalb ist Bern­dorf prädes­tiniert dafür, einen Reise­führer über die Eifel zu schreiben. Und das hat er denn auch getan und 2008 das Buch «Gebrauch­san­weisung für die Eifel» ver­fasst, erschienen im Piper-Ver­lag. Dur­chaus gelun­gen, fast ein typ­is­ch­er Bern­dorf, aber auch ein­er mit Schön­heits­fehlern, wie ein kleines Zitat aus dem Kapi­tel «Unheil über der Eifel» zeigt.

Termine, Termine, Termine

Keine 24 Stun­den nach der Wieder­wahl Horst Köh­lers zum Bun­de­spräsi­den­ten hat das Bun­de­sprä­sidi­alamt seine Ter­mine für die kom­mende Woche bekan­nt­gegeben. Der Mann stürzt sich eben gle­ich wieder in die Arbeit für dieses Land. Getreu sein­er gestri­gen Ansprache: «Ich freue mich auf die kom­menden fünf Jahre, und ich ver­spreche Ihnen, liebe Land­sleute: Ich werde weit­er mein Bestes geben.» Die Amt­süber­gabe hätte zwar eh erst am 1. Juli stattge­fun­den, vielle­icht aber sind Gesine Schwan, Peter Sodann und der Dings ja nun doch ganz froh, dass das gestern nicht geklappt hat mit dem höch­sten Staatsamt.

X‑Blogger

Nun blogge ich schon einige Jahre mit mehr oder weniger großem Erfolg Vergnü­gen und ent­decke immer noch so vieles, das ich doch noch nicht ent­deckt habe. Zum Beispiel eine «Ini­tia­tive» von Chris­t­ian Fis­ch­er und Pia Drießen aus dem Jahr 2005 (!) — die X‑Blogger (inzwis­chen lei­der offline). Vielle­icht aktueller denn je: Unter­schrieben. «Natür­lich gibt’s auch einen But­ton (But­tons sind wichtig!) zum mit­nehmen und ver­linken. Ist doch klar.» Den (rechts unten) aber musste ich etwas anpassen. Far­blich. Pardon.