Author: Trotzendorff

Back auf Mac

War klar, allzu lange hält es auch das Schnitzel nicht ohne selb­stver­mark­ter­isches Bloggen aus. Und so hat sich der Kol­lege aus dem Bett geschält, sich in sein schön­stes Son­ntagshemd gewor­fen und ist zum näch­sten Gravis-Store gelaufen. Ver­dammt, warum haben alle schon einen Mac, nur ich nicht?! Wo bleibt mein Wei­h­nachts­geld? Na gut, soll mir recht sein, wenig­stens ist so der Schnitzel­teller wieder aufer­standen. Bess­er, schneller, schön­er, infor­ma­tiv­er, leck­er­er und vor allem: In Ver­sion 2! So kriege ich hof­fentlich bald schicke Nachricht­en aus der Heimat (Bes­timmt waren das Schnitzel und Bal­tasar mit Videokriegs­gerät auf Pützchens Markt). In ein­er Woche geht es auch hier wieder ein wenig belebter zu, ist ver­sprochen, denn dann wird das neue Heim in Leipzig bezo­gen, wo es auch die ele­mentaren Zivil­i­sa­tion­skrankheit­en wie Tele­fon, Inter­net und fließen­des Wass­er gibt. Bis dahin Geduld, liebe Leser, sucht Euch einen der ver­gan­genen 245 Beiträge aus, lernt ihn auswendig und macht Euch eine schöne Woche. P.S.: Liebes Schnitzel. Solche hämis­chen Bemerkun­gen wie das mit dem Eingabefeld unter Fire­fox auf Mac… Tsstsstss… Auch noch Salz in die Wun­den streuen …

Neues aus Nord

Ja, ich weiß, es ist elends lange her, und ich schäme mich ja auch. Aber man möge verzei­hen, dass ein Ortswech­sel, ein neuer Job und die Dinge drum herum ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Nun aber gibt es endlich Neues aus Nord, dem schö­nen Plat­ten­baus­tadt­teil in Altenburg, der seit knapp vier Wochen meine Zwis­chen­lö­sung­sheimat ist. Denn erstens wurde mir aus dem erwan­dern­swerten Öster­re­ich in Per­son desKon­sumkind­chens ein Stöckchen zuge­wor­fen, dass ich nach etlichen Tagen endlich zurückschmeißen will und zweit­ens hat sich das Blogstipendi­um der Süd­deutschen bei mir gemeldet und ver­langt nach Aufmerk­samkeit. Nun denn, sollen sie haben. Der liebe Herr von Gehlen, seines Zeichens Redak­tion­sleit­er von jetzt.de schick­te mir kür­zlich nicht nur beste Grüße, son­dern auch noch das Fol­gende: Na, das geht natür­lich runter wie Gose, weckt aber auch böse Erin­nerun­gen an das hundsmis­er­able Ver­sagen beim Blog­wet­tb­werb der Zeit. Zudem kommt die Jet­zt-Redak­­tion mit solchen Sachen natür­lich aus­gerech­net in ein­er Zeit, in der hier Ebbe herrscht und die Flut im Urlaub ist. Na danke auch! Aber gut, machen wir das Beste draus. Eine Blogskizze ist …

Tauschgeschäfte

Ich werde doch noch wegge­hen. Nach 27 Jahren in Bonn — vom Kinder­garten bis zum Mag­is­ter — zieht es mich nach Osten. Leipzig lockt in Form eines Volon­tari­ats bei der Leipziger Volk­szeitung, ein lang gehegter Wun­sch geht in Erfül­lung, der jedoch auch seinen Preis hat. Ich werde Abschied nehmen von lieb gewonnenen Orten, Men­schen und Gewohn­heit­en und mich in eine neue Stadt mit neuen Men­schen ein­leben. Es ist wie auf dem Basar und Trotzen­dorff macht seine Tauschgeschäfte: Dafür werde ich mir bald eine schöne Alt­bau­woh­nung leis­ten kön­nen, der Leipziger Woh­nungs­markt gibt so einiges her. Wenn übri­gens jemand was an der Hand hat, ich bin für Tipps immer dankbar. Genau­so suche ich noch einen guten Bio­laden in Leipzig, von mir aus auch einen Bio­su­per­markt. Bevorzugte Einkaufs‑, Wohn- und Freizeit­ge­gend: Süd­vorstadt. Eine schöne Jog­gingstrecke zwis­chen 8 und 12 Kilo­me­tern wäre auch toll, gerne am Wass­er lang, ein wenig schat­tig und kühl. Anson­sten bin ich wun­sch­los glück­lich, am 1. August geht’s los. Bemühen wir in diesen Stun­den noch ein­mal Trude Herr, die das alles so vortr­e­f­flich in Worte …

Klebt Euch was …

Längst hat die soge­nan­nte Stree­tart und allen voran Cut Outs und Stick­erkun­st das klas­sis­che Graf­fi­ti als öffentliche Kun­st abgelöst. Sie gilt als kri­tis­ch­er, witziger und meis­tens auch als poli­tis­ch­er. In diesem Jahr find­et nun zum wieder­holten Mal der inter­na­tion­al aus­geschriebene Stick­er­award statt. Arbeit­en kön­nen bere­its einge­sendet wer­den — man hofft, eine Entschei­dung über die Preisver­gabe bis Ende Sep­tem­ber getrof­fen zu haben. »Man«, das sind Alain Bieber von rebelart.net, Chris Sauve von den Adbusters, Dom Mur­phy (Stick­er­na­tion), Andreas Ull­rich von Stick­ma und Oliv­er Vodeb (Meme­fest). Ein­sendun­gen sind als Fotos und als Grafiken möglich, Haupt­sache, sie zeigen »Ein­griffe in den öffentlichen Raum«. Dabei geht es weniger alleine darum, den besten oder die beste Stick­erkün­stler zu find­en, son­dern vor allem um eine Gesamtschau der inter­na­tionalen und recht unüber­sichtlichen Szene. Zu gewin­nen gibt es natür­lich — Aufk­le­ber. Bish­er sind 193909 Fotos und 53 525 Grafiken einge­sandt wor­den. Und es ist noch ein wenig Zeit bis September.

Kleiner Akkuschrauber, renn’

Über inter­na­tionale Rennstreck­en ist ja schon viel Selt­sames geschickt wor­den. Es gab Fahrräder auf der Nord­schleife, Seifenkisten in Pader­born und Kas­set­ten­reko­rder in Dort­mund. Nun aber treibt es die Fakultät Gestal­tung der Fach­hochschule Hildesheim wohl doch ein wenig zu weit. Sie richtet in diesem Jahr bere­its zum vierten Mal ein Akkuschrauber­ren­nen aus. In diesem Jahr jedoch sind zur Teil­nahme nur Stu­den­ten an Design­hochschulen in Deutsch­land, Öster­re­ich und der Schweiz zuge­lassen. Die Regeln sind dabei denkbar ein­fach und per­fekt auf den Spon­sor zugeschnit­ten, der hierzu­lande natür­lich nur Black & Deck­er heißen kann: »Das Gefährt muss von euch gestal­tet und kon­stru­iert wer­den, es muss von einem von Black & Deck­er gestell­ten und nicht verän­derten Akkuschrauber betrieben wer­den und min­destens eine Per­son trans­portieren. Lenkbar sollte es natür­lich auch sein. Der tech­nis­che Aufwand liegt dabei im Ermessen des Teams.« Also, dass so ein Akkuschrauber dur­chaus auf Touren kom­men kann, war auch mir klar. Aber bei dem Punkt »muss min­destens eine Per­son trans­portieren« bin ich dann doch stutzig gewor­den. Allein das ist schon Grund genug, sich am 14. Okto­ber auf den Weg nach …