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Du bist Terrorist

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»Kaschmir ist nicht so sexy wie Afghanistan«

Obwohl er erst seit drei Jahren fotografiert, ist Andy Spyra ein­er der erfol­gre­ich­sten Nach­wuchs­fo­tografen Deutsch­lands. Im Inter­view mit Timo Nowack von Flare, das ich hier auszugsweise veröf­fentliche, spricht der mehrfach aus­geze­ich­nete Fotograf, geboren 1984 in Hagen, über Tal­ent, den Mut zur eige­nen Geschichte und den richti­gen Umgang mit Witwen in Kaschmir.

Aufstehen für ein freies Internet

Der Chaos Com­put­er Club (CCC) stat­tet Ursu­la von der Leyen (»Zen­sur­su­la«) am Fre­itag einen Besuch ab. Der Grund: An diesem Tag wer­den sich fünf der größten deutschen Inter­ne­tan­bi­eter im Bei­sein der Fam­i­lien­min­is­terin verpflicht­en, Kinder­porno­seit­en auf aus­ländis­chen Servern zu block­ieren. Nach Ansicht des CCC aber han­delt es sich dabei um knall­harte Erpres­sung der Anbi­eter. Wie auch immer man das Vorge­hen der Min­is­terin nen­nt, es bleibt, was Hol­ger Ble­ich und Axel Kos­sel in der c’t geschrieben haben: «Nie­mand kann kon­trol­lieren, ob die ges­per­rten Seit­en nach Ent­fer­nung der bean­stande­ten Inhalte wieder freigeschal­tet wer­den. Ein der­art undurch­sichtiger, unkon­trol­lier­bar­er Mech­a­nis­mus ist beden­klich, weil die Sper­rmaß­nah­men Grun­drechte wie Infor­ma­tions­frei­heit und all­ge­meine Per­sön­lichkeit­srechte berühren.» Ihr Faz­it: «Es erstaunt, dass Min­is­terin von der Leyen kom­pro­miss­los an ihren Plä­nen fes­thält und Bedenken von Experten bei­seite wis­cht, ohne darauf sach­lich zu antworten. Ein Gutacht­en des wis­senschaftlichen Dien­sts des Bun­destags etwa bescheinigt dem Sper­rvorhaben, weit­ge­hend wirkungs­los und gle­ichzeit­ig grun­drechts­ge­fährdend zu sein.» Man wird sehen, wie groß der Auf­schrei wirk­lich wird, wie viele Inter­net­nutzer diesen Ver­trag als Zen­sur betra­cht­en — unab­hängig von den Inhal­ten, die da aus …

Grüne Hierarchie

Von wegen alter­na­tiv, alles kann bei den Grü­nen ja auch nicht anders sein. In der Geschäftsstelle der Umwelt­partei etwa herrscht eine klas­sis­che Hier­ar­chie, wie son­st wohl wäre diese E‑Mail zu deuten: Die Volon­tärin, na klar.

Freies Hasch für Holocaust-Überlebende

Ein kurios­es Video zu einem ern­sten The­ma mit einem selt­samen Beigeschmack. Es stammt von der israelis­chen «Green Leaf Par­ty» («Ale Yarok»), derzeit nicht in der Knes­set vertreten. Die Partei scheint noch am ehesten dafür bekan­nt zu sein, Cannabis legal­isieren zu wollen, in diesem Video fordern sie auch noch, die Droge für Holo­­caust-Über­lebende zugänglich zu machen. Darin sagt ein junger Mann den Satz: «Es ist unsere moralis­che Pflicht, ihnen [den 250.000 Holo­­caust-Über­leben­­den in Israel] zu ermöglichen, den Rest ihres Lebens in Ehre zu leben.» Später fügt ein deut­lich älter­er Herr hinzu: «Für uns, die Holo­­caust-Über­leben­­den, ist es unsere moralis­che Pflicht, es [Cannabis] zu legal­isieren.» Um den Slo­gan unter dem Cannabis-Blatt am Ende des Videos oder die Zwis­chen­ti­tel zu entz­if­fern, reichen meine Hebräisch-Ken­n­t­nisse lei­der nicht aus. Ich bin aber auch so schon ver­wirrt genug.