Wort & Tat
2 Kommentare

Endlich Fieber

Vor ungefähr einem Jahr habe ich mich verliebt — jetzt mache ich mir Vorwürfe. Warum nur habe ich solange gewartet? Ich wusste doch, das wird was, auf den ersten Blick schon. Gut, zugegeben, zwischendurch hab ich auch einfach nicht mehr dran gedacht, habe verdrängt und mich vermeintlich wichtigerem gewidmet. Seit heute aber läuft endlich Fever° auf meinem Server. Und was soll ich sagen? Es ist großartig, noch besser, als ich gedacht hätte. Jetzt endlich kann ich mich verabschieden von all den klassischen Feedreadern mit all ihren klassischen Unzulänglichkeiten.

Allerdings hatte ich ein wichtiges Detail nicht bedacht und so brauchte es auch einen kleinen Trick, um Fever° zu installieren. Wer sich jetzt fragt: »Wovon redet der eigentlich in seinem Wahn?«, dem sei gesagt: Das haben andere schon beantwortet, sehr gut sogar. Und so verweise ich beispielsweise auf diesen Blogbeitrag oder auf der auf diesen. Sie erklären, was Fever° ist. Kommen wir also zum Problem.

Fever° (das auch großartig als Fluid-App funktioniert, wofür Shaun Inman sogar ein eigenes Icon zur Verfügung stellt) wird auf dem eigenen Webserver installiert, wofür man dem Verzeichnis kurzzeitig volle Schreibrechte (777) geben muss. Nun gibt es aber Server, die das gar nicht mögen (ein Problem, das der ein oder andere Leser kennen könnte, der Server spuckt dann die Meldung »Directory XY is writeable by group« aus), weswegen Fever° sich in meinem Fall nicht die nötigen Dateien ziehen und die Installation beenden konnte. Vielleicht hätte man das mit dem Hoster klären können, doch an einem Feiertag stehen die Chancen dafür eher schlecht. Und bis morgen warten? Käme ja nach einem Jahr auch nicht mehr drauf an, sagen Sie? Von wegen! Also habe ich einen kleinen Umweg in Kauf genommen: Fever° lässt sich nämlich ganz wunderbar auf einer lokalen Serverumgebung wie Mamp installieren. Das einzige, was anschließend konfiguriert werden muss, ist die Datei »receipt_db.php«, die sich im Unterverzeichnis »firewall« befindet. Hier ersetzt man die Angaben für die SQL-Datenbank, die Fever° nutzen soll, und das war’s. Jetzt kann Fever° auf den Webserver hochgeladen und die Installation abgeschlossen werden. Was bin ich glücklich. Nach einem Jahr. Endlich.

2 Kommentare

  1. Danke für Chill Pill!!! Im Gegensatz zu Dir nutze ich Fever schon seit eben einem Jahr, aber die Pille hab ich bis dato noch nicht entdeckt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.