Author: Trotzendorff

Jahresrückblick

Was in den Medi­en schon längst abgear­beit­et wurde, geschieht bei mir erst jet­zt, der fäl­lige Jahres­rück­blick. Ein wenig geklaut, denn schon bal­tasar hat ihn benutzt und auch der hat ihn von fish­cat und auch die … Wie auch immer, hier ist er. Übri­gens: Wer das Rät­sel der ver­schwun­de­nen Frage 32 löst, bekommt einen Schoko-Oster­hasen frei Haus… ;-) 1) Was 2005 a good year for you? Defin­i­tiv ja! 2) What was your favorite moment of the year? Der Moment, in dem meine Mag­is­ter­ar­beit von meinen in die Hände des Sach­bear­beit­ers der Philosophis­chen Fakultät wan­derte. 3) What was your least favorite moment of the year? Ich glaube, der Moment hätte hier nichts zu suchen. 4) Where were you when 2005 began? Im Klein Bon­num, glaube ich … 5) Who were you with? Ich glaube mich an DJ Wild­sau und Znow erin­nern zu kön­nen. (Nach­trag Sam­stag, 31. Dezem­ber 2005 — 12:14:23 Uhr: Ver­dammt, das war vor zwei Jahren. Let­ztes Jahr waren tat­säch­lich meine Fre­undin, Vanes­sa, Mai-Tai und einige andere dabei. Scheiss Schnäpse …! ;-) 6) Where will you be when 2005 ends? Gute Frage, näch­ste Frage. Im Zweifel kuschel­nd auf …

Aufgeschnappt

Frem­den Men­schen zuzuhören ist ein weit ver­bre­it­etes Hob­by und ein vergnüglich­es noch dazu. Ob im Café oder in der Bahn, im Vorüberge­hen oder im Daneben­sitzen. Und das Handy als mod­ernes Kom­mu­nika­tion­s­mit­tel hat einen Großteil dazu beige­tra­gen, solche Gespräche noch span­nen­der zu machen, hört man doch immer nur eine von zwei Seit­en. Mono­chroms Daten­bank des Vorüber­schre­it­ens bietet ein pri­ma Sam­mel­suri­um von Gesprächs­fet­zen aller Art, sei es zwis­chen Junkies oder Großmüt­tern, ver­liebten Teens oder ver­wirrten Touris­ten. Solche und andere High­lights der deutschen, aber vor allem öster­re­ichis­chen Gespräch­skul­tur lassen sich hier ent­deck­en. Und wie es auss­chaut, sind Neuer­wer­bun­gen gern gese­hen, stammt doch der let­zte Ein­trag bere­its vom Feb­ru­ar 2005.

iKuschelei™

Es wird hof­fentlich nicht mehr allzu lange dauern, dann bevölk­ert ein klein­er Fre­und namens iPod mein Leben. Aber auch dieser possier­liche Geselle soll natür­lich nicht nur Kon­takt mit Men­schen, geschweige denn Com­put­ern haben, son­dern sich ab und an auch mal so richtig ausleben dür­fen. Und so ent­decke ich heute die Lösung dieses ver­meintlichen Dilem­mas: iCop­u­late™. Ein klein­er Gum­mir­ing, der — ein­mal mit der mit­geliefer­ten iLube© eingeschmiert, für die Zweisamkeit eines iPod-Pärchens sorgt. Ob es dann auch zum Aus­tausch kommt, darf man get­rost den bei­den über­lassen. Ich starte also jet­zt schon ein­mal den Aufruf zum iPod-Verkup­peln, man kön­nte sich zum Kaf­fekränzchen oder auf der Minigolf­bahn tre­f­fen, während­dessen sich die jew­eili­gen iPods in ein nahegele­genes Gebüsch verziehen dür­fen. Klas­sis­ches Freizeitvergnü­gen für schlappe 69.69$. Frei­willige vor …!

Stirb, Harry. Stirb!

Hat­ty Pot­ter soll ster­ben, im siebten Band, zumin­d­est meldet das der »Dai­ly Mir­ror«. Was in der einge­fleis­cht­en Fange­meinde für einen Auf­schrei sorgt — schließlich musste man schon den Tod so geliebter Men­schen wie Sir­ius Black oder Albus Dum­b­le­dore verkraften — erweist sich auf den zweit­en Blick wohl eher als cle­vere Mar­ket­ingstrate­gie. Eröffnet doch nur Har­rys Tod die Möglichkeit, eine zweite Serie schick­er Büch­er zu schreiben. Im Jen­seits, vere­int mit den Eltern und seinen Lieb­sten (wo sich natür­lich auch Lord Volde­mort wieder rumtreiben wird) näm­lich kann der Jung­magi­er dann neue Aben­teuer erleben. Die Brüder Löwen­herz lassen grüßen. Welch schau­rige Vorstel­lung, Har­ry Pot­ter doomed, inmit­ten von Untoten und engels­gle­ichen Gestal­ten, im neuer­lichen Kampf gegen das Böse, nur eben unsterblich. Nun aber genug mit den Gruselmärchen, bestätigt ist bis dato noch nichts. Und bis jet­zt zumin­d­est lebt der gute Har­ry ja noch.

Hanns Dieter Hüsch ist tot

Hanns Dieter Hüsch ist gestor­ben. Let­zte Nacht erlag der 80-jährige Kabaret­tist in seinem Haus bei Köln den Fol­gen ein­er Kreb­serkrankung und eines Schla­gan­falls. Er war über Jahrzehnte ein­er der wichtig­sten Unter­hal­ter des Lan­des, bekan­nt als »Schwarzes Schaf vom Nieder­rhein«. Er gewann den Deutschen Kleinkun­st­preis und war Träger des Großen Ver­di­en­stkreuzes der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land. Was bleibt, ist die Erin­nerung an seinen sym­pa­this­chen Humor und sein WDR-Marken­ze­ichen: »Na, wie is et denn? Gut? Haupt­sache, sach ich immer!«