Reise, Reise
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Hahn auf!

Es gle­icht einem Erd­beben, zumin­d­est für kon­ser­v­a­tive Briten. Mor­gen wird die bish­er auf der Insel einge­hal­tene Sperrstunde offiziell aufge­hoben. Während einige Richter befürcht­en, dadurch werde die Zahl an Verge­wal­ti­gun­gen oder Raub sprung­haft ansteigen und der Lon­don­er Stad­trat kurz­er­hand beschlossen hat, Kun­st­ga­le­rien und Museen der Stadt eben­falls 24 Stun­den geöffnet zu lassen, um ein Konkur­ren­zpro­gramm zu ermöglichen, erweist sich die Neuerung für einige Pubbe­such­er als tat­säch­lich­es, weil logis­tis­ches Prob­lem. Ist doch mit einem fes­ten Zeit­punkt für das »tap toe« (Zapfhahn zu) auch die für rival­isierende Fuss­ball­fans damit ver­bun­dene, immer um 23:30 Uhr stat­tfind­ende Massenkeile in Gefahr. Nun wird man sich entwed­er trotz­dem tre­f­fen und hof­fen, danach trotz blauer Augen und blutiger Nasen wieder Ein­lass in die jew­eili­gen Etab­lisse­ments zu erhal­ten oder die Insel wird ein­fach ein wenig ruhiger. Wahrschein­lich­er ist aber, dass die Zahl der SMS in Großbri­tan­nien zukün­ftig hochschnellen wird.

»Fight?«
»Fight!«
»Mid­night?«
»Quar­ter past. Not pissed yet…«
»Fine, see ya.«
»See ya!«
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