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Foto von einem Waldstück im Sonnenschein

»Finnland ist ein absurdes Land« — 10 Links zur Frankfurter Buchmesse

Am Mittwoch öffnet in Frank­furt die größte Buchmesse der Welt ihre Türen — auf 170.000 Quadrat­metern präsen­tieren mehr als 7.000 Aussteller aus über 100 Län­dern mehr als 400.000 Buchti­tel. Für mich aber ist in diesem Jahr etwas ganz anderes wichtig: das Gast­land Finn­land. Seine Lit­er­atur begleit­et mich jet­zt schon seit eini­gen Jahren, von seinen Men­schen, sein­er Kul­tur und sein­er Land­schaft ganz zu schweigen. Zeit, Besucher*innen der Buchmesse ein paar Links an die Hand zu geben, um sich auf den Besuch in Frank­furt — und damit auf den Besuch in Finn­land — vorzubereiten.

Drei Jugendliche auf BMX-Rädern fahren bei Sonnenuntergang eine Straße hinunter

Maabrändi: Wie Finnland an seinem Image schraubt

Finn­lands Touris­mu­sor­gan­i­sa­tio­nen begeis­tern mich immer wieder aufs Neue. Wieviel Liebe, Zeit, Geld und pos­i­tive Energie dieses Land in seine Kam­pag­nen steckt, ist beein­druck­end. Das Ergeb­nis: Wun­der­bare Broschüren, Filme und Ver­anstal­tun­gen, deren erstk­las­sigem Design und Hochglanz­in­halt es neben vielem anderen zu ver­danken ist, dass Jahr für Jahr mehr Men­schen nach Finn­land kom­men. Doch eins fällt auf: Das Meiste davon ist ziem­lich weit ent­fer­nt von der Wirklichkeit.

Gold-gelbes Herbstlaub auf dem Boden

Hei hei, kesä!

Ich kön­nte noch dutzende Blog-Posts schreiben und hun­derte Fotos schießen, ich kön­nte Ihnen erzählen, wie der Som­mer in Finn­land ist — und ganz beson­ders in Helsin­ki. Ich kön­nte schwär­men vom Licht und den Men­schen und der Musik in den Straßen, von den Nächt­en, die keine sind, und den Tagen, die nicht enden wollen. Ich kön­nte schreiben und fotografieren und erzählen, aber sie wür­den immer noch nicht wis­sen, was das wirk­lich heißt: Som­mer in Finnland.

Briefmarke mit einer erotischen Männer-Zeichnung des finnischen Künstlers Tom of Finland

Abgestempelt: »Es sind nur Pobacken!«

Der kom­mende Mon­tag wird ein denkwürdi­ger Tag. An diesem Tag näm­lich set­zt die finnis­che Post Itel­la einem der berühmtesten finnis­chen Künstler*innen des 20. Jahrhun­derts ein Denkmal mit drei Brief­marken: Touko Laak­so­nen, bess­er bekan­nt als »Tom of Fin­land«. Während das an sich noch nicht ungewöhn­lich ist, sind es min­destens die Motive: muskulöse Oberkör­p­er, Led­er­stiefel, Ker­le in Uni­form, Pobacken.

Eine Frau steht bei der Luftgitarren-Weltmeisterschaft in Finnland auf der Bühne

Wenn die Nichte des Teufels auf Rockin’ Rabbit trifft

Vir­tu­ose Gitarrist*innen? Da wer­den Sie jet­zt an Mark Knopfler denken oder Jen­nifer Bat­ten, an Al Di Meo­la oder John McLaugh­lin, an El Hefe oder Dave Mur­ray. Aber sagen Ihnen Eric »Mean« Melin« Melin oder Emmanuelle »Miss Issipy« Stemp­ni­akows­ki etwas? Oder Doug »The Thun­der« Stroock und Aline »The Devil’s Niece« West­phal, Altair »Rockin’ Rab­bit« Kassy­mov oder Vladle­na »Ivana Rock« Kamin­skaya? Sie alle sind Stars und vir­tu­ose Gitarrist*innen — unter ihnen sind sog­ar waschechte Weltmeister*innen. Aber eins haben die meis­ten von ihnen nicht: eine Gitarre.